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Übung macht den Meister

Das war auch bei der letztwöchigen Monatsübung für den Monat März wieder das Motto und so trafen wir uns am letzten Mittwoch, den 15.03.2023 abends im Feuerwehrhaus, um das Briefing für die Übung durch die Übungsleiter (Kdt. Stv. Oberbrandinspektor Wolfgang Leitner sowie Gruppenkommandant Hauptbrandmeister Mario Vitale) zu bekommen. Dieses war auch schnell erledigt, denn außer das es sich um einen Brandeinsatz handelt und wir per Telefon alarmiert werden waren die zur Verfügung stehenden Informationen (wie eben auch vor einem realen Einsatz) überaus dürftig.

Nichtsdestotrotz gingen wir ans Werk bzw. bereiteten uns auf den bevorstehenden Einsatz vor. Die zahlreich anwesende Mannschaft wurde entsprechend den zu erwartenden Einsatzanforderungen bzw. auf Basis der individuellen Fähigkeiten / Spezialisierungen auf die Fahrzeuge verteilt. Kurz darauf klingelte auch schon das Telefon: „Brand Betriebsobjekt / Fahrzeughalle, Waldingerstraße 44, 4201 Gramastetten“.

Die Einsatzadresse war rasch identifiziert - es ging zur „Dessl-Halle“ und sogleich machte sich der Löschzug auf den Weg. Am Übungsort eingetroffen erhielt Einsatzleiter, Brandinspektor (d.F.) Markus Penn von der Übungsleitung etwas detaillierte Informatioen: Brand in der Fahrzeughalle, Flammen schlagen bereits aus dem Dach, eine vermisste Person im Gebäude, zwei natürlich Löschwasserentnahmestellen (Teiche bzw. Fließgewässer in unmittelbarer Nähe) sind für die Wasserförderung ungeeignet bzw. stehen nicht zur Verfügung. Ausgestattet mit diesen Informationen ging es auch schon ans Werk und die anstehenden Aufgaben wurden den einzelnen Einheiten zugewiesen. Während unser Atemschutztrupp, bestehend aus den Kameraden Florian Steidl, Max Reiter und Paul Gerner sich sofort mittels Hochdruckrohr auf den Weg ins Objekt machte und mit der Personensuche begann, stellte parallel die Besatzung unseres LFB-A die Zubringerleitung vom ungefähr 300m entfernten Hydranten beim „Bachhansen“ her. Mittels dieser Leitung wurde im weiteren unser TLF-A 4000, der i.d.R. zur sofortigen Brandbekämpfung nahe am Objekt in Stellung geht, mit Löschwasser versorgt. Weitere Kameradinnen und Kameraden brachten währenddessen den Hochleistungslüfter bzw. auch einen mobilen Wasserwerfer in Stellung. Im Innenbereich gelang es trotz Dunkelheit und starker Rauchentwicklung dem Atemschutztrupp rasch, die vermisste Person zu lokalisieren, welche dann auch umgehend ins Freie verbracht und unseren FMD-Trupp übergeben wurde. Alles in allem agierten alle Kameradinnen und Kameraden als perfekt zusammengespielte Einheit was sich nicht nur in der in „Windeseile" hergestellten Zubringerleitung widerspiegelte, sondern auch im raschen Erfolg der Personensuche durch die Atemschutzträger. Nicht zuletzt trugen mit Sicherheit auch die „hochkarätigen“ Kraftfahrer auf LFB-A und TLF-A (beides unsere „Alt-Kommandanten - Didi Reithmayr und Alex Führlinger 😊) zum raschen Einsatzerfolg bei!

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen teilnehmenden Kameradinnen und Kameraden für die disziplinierte und professionelle Zusammenarbeit vor, während und auch nach der Übung! Ein ganz besonderer Dank gilt auch Hermi Kaimberger für die zur Verfügung Stellung des Übungsobjekts sowie natürlich den Übungsleitern für die Ausarbeitung und Umsetzung dieser tollen Übung!



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