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Rettung „Großtier“ am 27.05.2026

Am Mittwoch, den 27. Mai 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Gramastetten am späten Nachmittag mittels Sirene zu einer Tierrettung in den Ortsteil Hamberg alarmiert. Ein Kalb war in eine Jauchegrube gestürzt und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.

Bereits während der Anfahrt ließ Kdt. und Einsatzleiter Michael Ginterseder die freiwillige Feuerwehr Lassersdorf nachalarmieren, da dort das für solche Einsätze benötigte Tierrettungsset stationiert ist. Durch die viel-geübte und oftmals einsatzerprobte gute Zusammenarbeit beider Feuerwehren konnte rasch ein koordiniertes Vorgehen eingeleitet und dem Kalb geholfen werden.

Am Einsatzort wurde zunächst die Jauchegrube mit Frischluft belüftet, um gefährliche Gaskonzentrationen zu reduzieren. Parallel dazu wurde ein Atemschutzträger für den Einstieg vorbereitet, da die Atmosphäre in solchen Gruben potenziell lebensgefährlich sein kann.

Nach wenigen Minuten war alles bereit: Der Atemschutzträger stieg gesichert in die Grube ab und konnte das Kalb nach „gutem Zureden“ (und etwas Futter als Bestechung 😉) behutsam mit einem Seil unter dem Körper sichern. Anschließend wurde das Tier mithilfe von Schwerlastgurten und einem Stapler schonend aus der Grube gehoben. Das Kalb blieb unverletzt und konnte dem erleichterten Besitzer bzw. der erstaunt wartenden Herde zurückgegeben werden.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz erfolgreich beendet.

Die Freiwillige Feuerwehr Gramastetten bedankt sich bei der FF Lassersdorf für die gewohnt professionelle, ausgezeichnete Zusammenarbeit und die Unterstützung in der Abarbeitung diese auch für uns nicht alltäglichen Einsatzes!



 
 
 

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