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2 x „Happy end“


Am vergangenen Donnerstag, dem 28.04.2022 – gegen 10:15 Uhr wurde ein LKW - Lenker von seinem Navi (vermutlich schon ein etwas älteres Gerät) auf einen engen Güterweg „fehlgeleitet“!


Ein Landwirt aus dem Ortsteil Wieshof informierte daraufhin telefonisch den Kommandanten der FF Gramastetten über den Sattelzug, welcher auf der Wiese des Bauern nach einem missglückten Abbiegeversuch weder vor noch zurück konnte.

Durch die starken Niederschläge am vergangenen Mittwoch war die „Salatschüssel der Kühe“ so aufgeweicht, dass die Vorderräder des Zugfahrzeugs bis zur Achse einsanken.

Aufgrund des beladenen Trailers war eine Bergung nur durch die starke Seilwinde des Feuerwehrfahrzeugs (LFB-A2) und zusätzlichem verdoppeln der Zugkraft durch das sogenannte „Einscheren“ möglich. Dabei lenkt man die direkte Zugkraft der Seilwinde über einen Fixpunkt und entsprechende Rollen um und verstärkt diese somit).


Als zusätzlich schwierig gestaltete sich die Kommunikation mit dem LKW - Lenker aus Belarus. Aber dieses Hindernis war schnell mit einer Handy App, welche selbstständig die Wörter übersetzt, gelöst.

Dabei halfen natürlich auch die umfangreichen Kenntnisse im Bereich moderner Telekommunikation von den im Einsatz befindlichen Kameraden (E-HBI Bruckmüller, AW Madlmayr und Oberhamberger).


Nach ca. 1,5 Stunden konnte das tonnenschwere Fahrzeug schließlich wieder flott gemacht werden und der Fahrer eigenständig zur nächsten Abladestelle weiterfahren.


 

Dem noch nicht genug gab es am selben Tag noch ein weiteres Mal „Glück im Unglück“…


18:17 Uhr Sirenenalarmierung – „Fahrzeugbergung Hamberg“

Was war passiert:


Eine Gruppe von Zweiradfreunden aus dem Bezirk Linz-Land war auf der Waldingerstraße in Fahrtrichtung Walding unterwegs. In einer der letzten Kehren vor der Gemeindegrenze zu Walding kam dabei eine junge Motorradlenkerin aufgrund eines sogenannten „Highsiders“ zu Sturz.

Dieser entsteht, wenn ein Motorrad in Schräglage rutscht, dann wieder Grip bekommt und sich dadurch ruckartig aufrichtet. Dabei wirkt das Ganze wie ein Katapult und man „steigt relativ unsanft“ ab.

Die schwere Maschine rutsche anschließend noch unter der sonst rettenden Leitplanke durch. Die junge Dame hatte jedoch Glück im Unglück und konnte den Absturz in das steil abfallende Waldstück gerade noch verhindern. Durch die sehr gute Schutzausrüstung und die geringe Geschwindigkeit in dieser Kurve blieb sie ohne Verletzungen.


Das Motorrad war jedoch noch ein Stück über die Böschung gerutscht. Alle Anstrengungen der beiden jungen Bikerinnen mit ihrem Begleiter scheiterten an den fast 200kg der Maschine. Auch die herbeigerufenen Polizisten sahen nur die Möglichkeit die Feuerwehr zu alarmieren.


Mit vereinten Kräften wurde dann das verunfallte Bike aus seiner misslichen Lage befreit. Zur Verwunderung aller, waren an dem geborgenen Motorrad, bis auf einige Kratzer keine Beschädigungen sichtbar. Nach einem Check durch einen Motorradfahrer aus den Reihen der Feuerwehr konnte das Trio die Heimreise auf den eigenen Rädern antreten.


Hier hat sich gezeigt, dass die richtige Schutzausrüstung und eine gehörige Portion Glück selbst bei einem Sturz mit geringer Geschwindigkeit sehr wichtig sind!


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