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Suchaktion nach Forstunfall

So lautet der Titel der diesmaligen Monatsübung, welche am Mittwoch, 18.10.2023 stattfand.

Übungsannahme war dabei, dass ein Forstarbeiter abends nach getaner Arbeit nicht nach Hause kam, weshalb die Angehörigen die Einsatzkräfte alarmierten. Der Forstarbeiter (hervorragend gespielt von unserem Zugskommandanten, Brandinspektor David Wohlgemuth) hatte sich mit der Kettensäge selbst in den Unterschenkel geschnitten und war im Schock noch einige Meter herumgeirrt, ehe er an einem Baum zu liegen kam.


Um Punkte 19.00 Uhr war Übungsbeginn und die Kameradinnen und Kameraden rückten zum Einsatzort in Türkstetten aus. Dort angekommen wurden durch Einsatzleiter Florian Steidl rasch Suchtrupps formiert, die auch umgehend mit der Personensuche im unwegsamen Gelände begannen. Unterstützt wurden wir dabei nebst unseren Helmlampen und Handscheinwerfern auch von den leistungsstarken (obwohl in Reichweite begrenzten) Beleuchtungseinrichtungen unserer Fahrzeuge. Schon nach kurzer Zeit konnte der Verunfallte lokalisiert werden und in weitere Folge begannen wir umgehend mit der Erstversorgung bzw. Stabilisierung des Opfers. Dabei galt es nicht nur, dem Verunfallten gut zuzureden sondern parallel auch die noch im Bein steckende Kettensäge zu entfernen bzw. vom Sägeschwert zu trennen, welches im Bein belassen wurde. Ebenso galt es natürlich parallel mittels Druckverband die stark blutende Wunde zu versorgen bzw. die Blutung zu stoppen. Alles Handgriffe saßen perfekt und auch die Zusammenarbeit aller Beteiligten funktionierte einmal mehr hervorragend. Schlussendlich würde das Unglücksopfer mittels Spinboard und Korbschleiftrage schonend abtransportiert und an der Straße dem (fiktiven) anwesenden Rettungsdienst samt Notarzt übergeben.


Alles in allem wieder eine sehr gelungene, wenn auch herausfordernde Übung - danke an alle Beteiligten!




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